Wie alles begann

Alles begann mit vielen Äpfeln, wir wollten Saft für die Kids und Most für mich.

Gesagt, getan ca. 300kg Äpfel mit nen neuen Gartenhäcksler von OBI zerkleinert und mit dem Holzspalter gepresst. Das Ergebnis waren 100 Liter Most und 80 Liter Saft, den Saft erhitzten wir im Weck Einkochtopf auf 60° und füllten diesen in Bag & Box Beuteln ab.

 

Übrig war dann der Presstrester und der sparsame Schwabe wirft ja nix weg. Ich hatte da mal was gelesen:

https://www.smarticular.net/apfelessig-und-anderen-fruchtessig-ganz-einfach-selbst-herstellen/

Presstrester in Eimer gefüllt, Zucker und Wasser drauf und mit einem Küchentuch abgedeckt vor das Schlafzimmer gestellt.


 

 

 

 

 

 

Die eingelegten Äpfel und Birnen wurden von mir gehegt und gepflegt, mehrmals die Woche umgerührt aber es passierte nichts, an Weihnachten hatte immer noch eingelegtes Obst in Zuckerwasser. Frustriert habe ich nun etwas recherchiert und bin zum Entschluss gekommen, so funktioniert das nicht.

 

Ich habe mir beim Brauereibedarf 2 Gäreimer mit jeweils 30 Liter bestellt. Die Mischung umgefüllt, einen für Äpfel einen für Birnen, Reinzuchthefe für Most zugegeben und siehe da: es begann direkt zu gären. Nach ca. 4 Wochen stellte sich dann auch so ein leichter Most Geruch ein, ich habe dann zwischendurch mal den Oexle Wert und Alkoholgehalt gemessen, etwas nachgezuckert damit ich auf 5% Alkohol komme und weiter abgewartet.

 

Mitte März konnte ich dann die Maische abpressen und ich erhielt einen tollen Birnen und Apfel Most, welcher um einiges fruchtiger als der gepresste Most schmeckte.

Somit war die erste Etappe erreicht, aber wie wird nun Essig daraus? 

 

 

Als erstes bestellte ich mir bei eBay eine Essigmutter, angeblich für 10 Liter.  Diese kam schön verpackt in einer eingeschweißten Plastiktüte und etwas Essig darin. Die hab ich dann mit 10 Liter Most in einem Kanister ohne Deckel abgestellt und gewartet.

Nach 4 Wochen war noch nichts passiert. Nach 8 Wochen auch nicht und nach weiteren 4 Wochen auch nicht.

Von meinem Freund Peter bekam ich dann eine Flasche Essig mit einer Mutter darin. Diesen Essig habe ich dann mühevoll in kleinen Flaschen vermehrt. Denn nach einer weiteren Recherche stellte sich heraus, dass das Verhältnis von Essig zu Most sehr wichtig ist. Die Oberfläche muss groß sein, die Temperatur sollte über 20 Grad betragen und viele weitere Dinge mussten beachtet werden...



 Das waren die Anfänge mit den Essigmüttern.




 die erste Auswahl an Essig, gut anderthalb Jahre später.

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